Curriculum für das Praktische Jahr Klinik für Innere Medizin

Liebe Studierende, 

im Rahmen Ihres PJ-Tertials in der Inneren Medizin möchten wir Sie in unserer Klinik herzlich willkommen heißen. Unsere Klinik ist gegliedert in zwei Bereiche: die Innere Medizin I (Kardiologie, Pulmologie und Diabetologie) und Innere Medizin II (Gastroenterologie und Palliativmedizin). Als Krankenhaus der Regelversorgung behandeln wir in der Inneren Medizin jährlich bis zu 4000 Patienten. Unsere Patienten bilden das gesamte Spektrum der Inneren Medizin ab, wobei ein besonderer Fokus den genannten Teilgebieten zukommt.  

Am ersten Tag des Praktikums erfolgt ein Einführungsgespräch, in dem Ihre Erwartungen erfasst werden und das Ausbildungskonzept und Arbeitsabläufe unserer Klinik vorgestellt werden. Wir halten es für sinnvoll, dass Sie den gesamten Zeitraum (16 Wochen) in einer der beiden Teilkliniken absolvieren, um eine optimale Einarbeitung und Ausbildung zu gewährleisten. Vorgesehen ist zudem, dass Sie 2 Wochen Ihrer Ausbildung in der internistischen Notaufnahme absolvieren, um akute internistische Krankheitsbildern kennenzulernen.

Frau stv. ChÄ OÄ Dr. med. Katharina Friedrich

Fachärztin für Innere Medizin/Kardiologie

Tel.: 03821 - 700 305
Fax: 03821 - 700 390
E-Mail: k.friedrichbodden-klinikende

Herr ChA Christoph Speck

Facharzt für Innere Medizin/Gastroenterologie

Tel.: 03821 - 700 405
Fax: 03821 - 700 490
E-Mail: c.speckbodden-klinikende
Sekretariat - Frau Buse: 03821 - 700 405

Tagesablauf und die Arbeitszeiten:

1. Arbeitszeit:

  • 07:30 Uhr bis 16:00 Uhr

2. Tagesablauf (Montag bis Freitag):  

vormittags:  

  • 7:30 Uhr Frühbesprechung

  • Unterstützung der Stationsärzte bei den Blutentnahmen und Anlage von peripheren venösen Zugängen

  • Visite mit aktiver Beteiligung der PJ-Studentinnen und –Studenten (zweimal wöchentlich OA-Visite, einmal CA-Visite)  

  • Betreuung eigener Patienten (Aufnahme, Entwicklung diagnostischer und therapeutischer Strategien mit dem Stations- bzw. Oberarzt)

  • Teilnahme an technischen Untersuchungen der eigenen Patienten  

13:00 Uhr bis 13:30 Uhr:

  • Röntgenbesprechung

nachmittags:

  • Besprechung neuer Befunde mit dem Stations-/Oberarzt

  • Untersuchung und Besprechung der Neuaufnahmen mit dem Stationsarzt/Oberarzt

  • Selbststudium (Nachlesen zu den Krankheitsbildern)

  • Epikrisen schreiben/diktieren  

Geräteeinweisungen:

Jeder Studierende ist dazu angehalten, sich in die verwendeten Stationsgeräte (Perfusoren, Monitore und Defibrillator) einweisen zu lassen. Eine Geräteeinweisung erfolgt zu Beginn eines PJ-Tertials.  Ohne eine Einweisung in medizinische Geräte ist eine Nutzung nicht erlaubt und steht in der Eigenverantwortung des PJ-Studierenden.  

Hygienemaßnahmen:

Wir bitten Sie, sich vor Aufnahme Ihrer Tätigkeit mit der hauseigenen Hygieneordnung vertraut zu machen (im Intranet/ PC-Desktop) und sich daran zu halten. Eine besondere Bedeutung kommt hier der genauen und regelmäßigen Hände-Desinfektion und den Besonderheiten der wichtigsten nosokomialen Infektionen (MRSA, CDiff, ESBL) zu. Nach Benutzung eines eigenen Stethoskops bitten wir, dieses nach Benutzung am Patienten nachträglich mit entsprechend vorhandenen Reinigungstüchern zu säubern.  

Betreuung von Patienten durch PJ-Studierende:

Ein PJ-Student wird einem Assistenzarztteam unterstellt. Unter Supervision soll der Student/in nach einer individuell unterschiedlichen Einarbeitungszeit lernen, Patienten vom Eintritt in die Klinik bis zu deren Entlassung zu betreuen und mit den kompletten Aufgaben eines Assistenzarztes vertraut zu werden. 

Theoretische und praktische Lernziele während des Tertials  

Kennenlernen:

  • der Anforderungen und Erwartungen an junge Assistenzärzte im Fach Innere Medizin

  • krankenhausinterne Abläufe

  • Arbeitsorganisation, Kooperation mit anderen Berufsgruppen im Krankenhaus

  • Erstellen von Diagnostik und Behandlungsplänen  

Erwerben theoretischer Kenntnisse in:

  • Labordiagnostik

  • Indikationsstellung, Methodik und Durchführung bildgebender radiologischer und (Doppler) sonographischer und endoskopischer Verfahren

  • Grundlagen in Schmerz und Infusionstherapie

  • Indikationsstellungen zu Operationen bzw. Interventionen 

Erwerben praktischer Kenntnisse:

  • Anamnese und körperliche Untersuchung eines Patienten

  • Dokumentation der erhobenen Befunde und des Krankheitsverlaufes und Erstellen eines endgültigen Entlassungsberichtes

  • Blutabnahmen, Abnahme von Blutkulturen, periphere Zugänge, Pleura –und Ascitispunktion, Bluttransfusionen

  • Auswertung und Befundung der Labormedizin und bildgebender Verfahren sowie spezieller internistischer Untersuchungen


Theoretische und praktische Lernziele während des Tertials

Kennenlernen:

  • der Anforderungen und Erwartungen an junge Assistenzärzte im Fach Innere Medizin

  • krankenhausinterne Abläufe

  • Arbeitsorganisation, Kooperation mit anderen Berufsgruppen im Krankenhaus 

  • Erstellen von Diagnostik und Behandlungsplänen  

Erwerben theoretischer Kenntnisse in:

  • Labordiagnostik 

  • Indikationsstellung, Methodik und Durchführung bildgebender radiologischer und (Doppler) sonographischer und endoskopischer Verfahren

  • Grundlagen in Schmerz und Infusionstherapie 

  • Indikationsstellungen zu Operationen bzw. Interventionen 

Erwerben praktischer Kenntnisse:

  • Anamnese und körperliche Untersuchung eines Patienten 

  • Dokumentation der erhobenen Befunde und des Krankheitsverlaufes und Erstellen eines endgültigen Entlassungsberichtes

  • Blutabnahmen, Abnahme von Blutkulturen, periphere Zugänge, Pleura –und Ascitispunktion, Bluttransfusionen 

  • Auswertung und Befundung der Labormedizin und bildgebender Verfahren sowie spezieller internistischer Untersuchungen

Die Teilnahme an den Untersuchungen des zu betreuenden Patienten (z.B. Sonographie, Endoskopie, Echokardiographie) fördert das Verständnis für das jeweilige Krankheitsbild und sollte von jedem PJ-Studenten wahrgenommen werden. 

Jeder PJ-Student erhält ein Logbuch der Universitätsmedizin Rostock, indem der Kenntniserwerb für allgemeine und spezielle internistische Maßnahmen aber auch Krankheitsbilder dokumentiert werden soll.  

In der Hälfte des Tertials erfolgt ein Zwischengespräch des PJ-Studenten mit dem zuständigen Oberarzt, um den aktuellen Kenntnisstand (auch auf Grundlage des geführten Logbuches) zu erfassen.  

Am Ende des Praktischen Jahres soll der Studierende in der Lage sein, eigenverantwortliche Tätigkeiten in der Betreuung von Patienten zu übernehmen. Bitte achten Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit darauf, dass alle Ihre Tätigkeiten von einem approbierten Arzt angeordnet, überwacht und abgezeichnet werden.  

Abschließend erfolgt ein Abschlussgespräch mit Sichtung und Unterschreibung des Logbuches nach kurzer mündlicher Prüfung durch den jeweiligen Chefarzt. Zudem erhält jeder Student/Studentin eine Abschlussbescheinigung über Dauer und Umfang der Ausbildung (Formular der Universitätsmedizin Rostock). Auf Wunsch kann ein PJ-Zeugnis über das Tertial in unserer Klinik ausgestellt werden. Grundlage und Voraussetzung des Zeugnisses ist die Beurteilung des PJ-Studierenden durch die Stations- bzw. Oberärzte.