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Welche Vorteile hat man als Patient von der Behandlung in einem Endoprothetikzentrum?

Ein Endoprothetikzentrum (EPZ) ist eine spezialisierte Klinik, die sich auf den Einsatz künstlicher Gelenke, besonders an Hüfte und Knie, spezialisiert hat. Ziel eines EPZ ist es, höchste Qualität und Sicherheit für Patient:innen zu gewährleisten. Dafür gibt es eine strenge Zertifizierung, genannt EndoCert, die von Fachgesellschaften entwickelt wurde. Die ersten Endoprothetikzentren wurden bereits im Jahr 2012 zertifiziert.

Ein EPZ sorgt dafür, dass Patient:innen während des gesamten Behandlungsablaufs – von der ersten Beratung über die Operation bis zur Nachsorge – optimal betreut werden. Hier arbeiten Ärzt:innen, Pflegekräfte und Therapeut:innen eng zusammen. Durch feste Abläufe, ständige Qualitätskontrollen und erfahrene Operateure wird sichergestellt, dass die Behandlung besonders sicher und erfolgreich ist.

Besonders wichtig: Ein EPZ muss regelmäßig eine bestimmte Anzahl an Operationen durchführen, damit das Team geübt bleibt. Außerdem werden Schulungen, Fortbildungen und regelmäßige Qualitätsüberprüfungen verlangt.

Für Patient:innen bedeutet ein EPZ vor allem: größere Sicherheit, weniger Komplikationen, bessere Ergebnisse und eine schnellere Rückkehr in den Alltag.

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Bodden-Klinikums Ribnitz-Damgarten ist seit 2014 zertifiziertes Endoprothetikzentrum und zählt mit über 400 implantierten Hüft- und Knienendoprothesen pro Jahr zu den führenden Kliniken für den Einbau eines künstlichen Hüft- und Kniegelenks in Mecklenburg-Vorpommern.